
adding new dimensions to grinding.
Additiv gefertigte Schleifwerkzeuge eröffnen völlig neue Möglichkeiten für moderner Schleifprozesse. Durch innovative Strukturen, integrierte Kühl- und Spülfunktionen sowie eine gezielte Anpassung an die Prozessanforderungen entstehen leistungsfähige Werkzeuglösungen, die Produktivität, Prozessstabilität und Bearbeitungsqualität nachhaltig verbessern.

Neue Freiheitsgrade
für Schleifprozesse
Die additive Fertigung eröffnet fundamental neue Möglichkeiten und ermöglicht eine gezielte Weiterentwicklung klassischer Schleifwerkzeuge, bei der Geometrie, Struktur und Funktion nicht länger durch konventionelle Herstellverfahren eingeschränkt sind. Statt eines homogen gepressten Körpers können komplexe Geometrien direkt im Schleifbelag und dessen Trägerkörper realisiert werden.
Diese neue Gestaltungsfreiheit erlaubt eine bislang unerreichte Anpassungsfähigkeit an den Schleifprozess. So entstehen Schleifwerkzeuge, deren Struktur gezielt funktional ausgelegt ist
- mit integrierten Kühl- und Spülkanälen sowie definierten Porositätsverläufen.
Das Ergebnis sind strukturierte Schleifwerkzeuge - ein strömungs‑, struktur‑ und eigenschaftsoptimiertes System, das präzise auf den Schleifprozess abgestimmt wird, mit dem Ziel, thermische Belastungen zu reduzieren, die Prozessstabilität zu erhöhen und die Produktivität nachhaltig zu steigern.
Potenziale der Technologie
Je nach Anwendung können folgende Aspekte des Schleifprozesses gezielt verbessert werden:
-
Höhere thermische Prozessstabilität
durch reduzierte Schleiftemperaturen sowie geringeres Risiko von Schleifbrand, Rissen und Randzonenschädigungen -
Gesteigerte Zeitspanleistung
bei gleichbleibender Bauteilqualität -
Verbesserte Spanabfuhr und geringeres Zusetzen
für eine gleichmäßigere Schnittigkeit -
Längere Standzeiten und weniger Standzeitstreuung
bei gleichzeitig erhöhter Reproduzierbarkeit -
Reduzierter Abrichtaufwand
durch längere Abrichtintervalle, dank verbesserter Profilhaltigkeit -
Verbesserte Laufruhe
durch optimiertes Werkzeuggewicht und Dämpfungsstrukturen